Autogenes Training:

 

Das Autogene Training ist eine weit verbreitete Methode um Menschen den Umgang mit Stress und psychosomatischen Störungen zu erleichtern.

Grundlage des Autogenen Trainings ist die Autosuggestion. Das Autogene Training wirkt speziell auf unser vegetativesNervensystem, dem Teil des menschlichen Nervensystems, dem die Kontrolle aller lebenswichtigen Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel obliegt.
Mittels der speziellen Übungen entspannt die Muskulatur, der Muskeltonus reguliert sich und hat Einfluss auf unsere ge
samte Körperspannung.

Das Autogene Training besteht aus sechs Grundübungen, die schrittweise erlernt werden. Jede Übung ist mit einer Formulierung verbunden, wie z.B.

„Mein Atem ist ruhig“ oder „Meine Stirn ist kühl“. 

Die Übungen im Einzelnen:

1. Schwereübung

2. Wärmeübung

3. Atemübung

4. Herzübung

5. Sonnengeflechtsübung

6. Stirn-/ Kopfübung

 

Was bewirkt das Autogene Training?

  • Körperliche Veränderungen, wie z.B. durch Stress ausgelöste beginnende Verkrampfungen der Muskulatur können wir früher als bisher wahrnehmen, somit kann eher gegengesteuert werden

  • Höchstspannungszustände der Muskulatur werden dadurch kaum noch erreicht und unser körperliches Befinden steigert sich stetig

  • Die regelmäßige Anwendung des Autogenen Trainings mit der bekannten positiven Einflussnahme auf das vegetative Nervensystem, führt zu einer Regulation von Herzschlag und Atemfrequenz und lindert unsere hervorgetretenen körperlichen Beschwerden oder beseitigt sie ganz

  • Nach entsprechendem Training sorgt das Autogene Training für aktive Ruhe- und Entspannungsphasen

  • In der Entspannung gefasste Vorsätze führen zu einer Veränderung der Stressreaktionen

  • Mehr Kraft und Energiereserven, die gezielt zur Steigerung unserer beruflichen oder auch sportlichen Leistung genutzt werden können

  • Intensive Konzentration auf die eigenen Fähigkeiten, zur Stärkung unseres Selbstbewusstseins 

Bei folgenden Störungen kann Autogenes Training hilfreich sein:

  • Angststörungen

  • Schmerzen

  • Stress

  • Schlafstörungen

  • Konzentrationsstörungen

  • Psychovegetative Störungen

  • Hormonelle Störungen

  • Verdauungsstörungen

 

 

Hinweise:
Wenn Sie sich bereits in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung befinden, dann besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Therapeuten, ob einer Teilnahme an genannten Kursen nichts im Wege steht.
Die Entspannungskurse sind kein Ersatz für eine bestehende oder notwendige therapeutische Behandlung bei Erkrankungen. Entspannungstraining dient der Vorbeugung und der Unterstützung. Es ist kein Heilverfahren!

 

 


 

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